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Aktuelles

„Verwaiste“ Jungvögel bitte nicht aufnehmen

Jedes Jahr zur Brutzeit häufen sich Fundmeldungen über scheinbar hilflose Jungvögel, die aus dem Nest gefallen sind und von hilfsbereiten Menschen mitgenommen werden.

Dabei gilt: Wer auf einen einsam und hilflos wirkenden Jungvogel trifft, sollte das Tier auf keinen Fall gleich aufnehmen, sondern es an Ort und Stelle belassen.

Der Schein trügt häufig, denn die Jungen vieler Vogelarten verlassen ihr Nest bereits, bevor ihr Gefieder vollständig ausgebildet ist.

Meist handelt es sich nicht um Waisen, sondern um fast flugfähige Jungvögel mit relativ vollständigen Gefieder, die durch Bettelrufe noch mit ihren Eltern in Verbindung stehen.

Sobald sich der Mensch entfernt, können die Eltern wieder zu ihren Kindern.

Die fast flügge Vogelbrut verteilt sich nach dem Verlassen des Nestes an verschiedenen Stellen. So können nur einzelne Tiere, und nicht die gesamte Brut auf einmal von natürlichen Feinden entdeckt werden.

Dass es sich bei den Jungvögeln um wirklich verwaiste und nicht um „Scheinwaisen“ handelt, kann man durch längeres – zwei bis drei Stunden -, vorsichtiges Beobachten aus einem Versteck erkunden.

Lediglich wenn Gefahr droht, wenn Jungtiere beispielsweise auf der Straße sitzen, sollte man eingreifen, die Jungtiere wegtragen und an einen geschützten Ort, aber nicht zu weit vom Fundort wieder absetzten.

Bitte bedenken Sie dass Jungvögel, die mit nach Hause genommen werden, selbst bei fachgerechter Pflege deutlich schlechtere Überlebenschancen haben als in der Natur!

Quelle: www.nabu.de